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Onno Poppinga
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Onno Poppinga (* 1943 in Ostfriesland) ist ein deutscher Agrarwissenschaftler. Er war Hochschullehrer am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften, zuletzt im Fachgebiet „Landnutzung und regionale Agrarpolitik“, an der UniversitĂ€t Kassel und ist MitgrĂŒnder der Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft.

Contents

‱ Literatur
‱ Weblinks

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Leben, Werdegang

Onno Poppinga wurde als Sohn eines selbstÀndigen Landwirts in Ostfriesland geboren. Nach dem Schulbesuch absolvierte er eine landwirtschaftliche Lehre.cite-ref-1[1] Danach studierte er an der UniversitÀt Hohenheim Agrarwissenschaften mit den Schwerpunkten Agrarökonomie, Agrarsoziologie und Agrarpolitik.cite-ref-interview-dlf-2-0[2] Zu dieser Zeit stand die Stellung der Landwirte in der Gesellschaft im Fokus seines Forschungsinteresses. So hatte er schon 1972 zu Bauern, Bauernverband und Gewerkschaftencite-ref-2-3-0[3] publiziert.

1973 promovierte er in Hohenheim mit der Promotionsschrift Politisches Verhalten und Bewusstsein deutscher Bauern und Arbeiter-Bauern, unter besonderer BerĂŒcksichtigung revolutionĂ€rer und gegenrevolutionĂ€rer Bewegungen und AnsĂ€tze. Diese Arbeit wurde 1975 als Buch publiziert mit dem Titel „Bauern und Politik“.cite-ref-4[4] In einer Rezension dazu schrieb Jens Flemming, dass die Publikation nicht ohne Informationsgehalt sei, aber durch die Konzentration auf „revolutionĂ€re und gegenrevolutionĂ€re Bewegungen“ wĂŒrde bei der Frage nach dem politischen Verhalten der Bauern der Blick zu sehr auf die Extreme im Parteienspektrum (NSDAP und KPD) verengt. Gleichzeitig wĂŒrden aber mit dem Fokus auf „Selbsthilfebewegungen“ der Bauern durchaus „AnsĂ€tze und Methoden einer alternativen Bauernpolitik sichtbar werden, die sich aus der einseitigen Verklammerung mit dem Bauernverband zu lösen beginnt“.cite-ref-0-5-0[5] Dies betraf vor allem den im dritten Kapitel vorgestellten, 1973 im Landkreis Böblingen gegrĂŒndeten „Arbeitskreis junger Landwirte“,cite-ref-0-5-1[5] aus dem spĂ€ter die Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft hervorgingcite-ref-interview-dlf-2-1[2] und deren MitbegrĂŒnder er war.

Nach der Zeit in Hohenheim 1971–1973 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung fĂŒr international vergleichende Agrarpolitik arbeitete er, nachdem er kurzzeitig arbeitslos gewesen war, ab 1974 als Studiengangplaner an der Carl von Ossietzky UniversitĂ€t Oldenburg.cite-ref-6[6] 1975 wurde er im Alter von erst 32 Jahren zum Professor an die damalige Gesamthochschule Kassel berufen.cite-ref-7[7] Dort lehrte und forschte er anfĂ€nglich in Kassel am Fachbereich Stadt- und Landschaftsplanung und grĂŒndete die „AG LĂ€ndliche Entwicklung“. 1998 wechselte er nach Kassel-Witzenhausen, dem deutschlandweit ersten und bisher einzigen Fachbereich fĂŒr Ökologische Agrarwissenschaften. Das eigene Fachgebiet in Witzenhausen hieß „Landnutzung und regionale Agrarpolitik“.cite-ref-8[8]

Neben den agrarhistorischen Arbeiten war ein weiterer Schwerpunkt der Arbeiten von Onno Poppinga die Agrarpolitik. Schon wĂ€hrend seiner Studienzeit hatte er die Entwicklung der Landwirtschaft hin zu industrieller Produktion kritisch gesehen und sich wĂ€hrend seines gesamten Berufslebens fĂŒr die bĂ€uerliche und die ökologische Landwirtschaft eingesetzt.cite-ref-interview-rabe-ralf-9-0[9] Ebenso hinterfragte er kritisch die Rolle der eigenen Wissenschaftsdisziplin im Industrialisierungsprozess. Diese Kritiken wurden von ihm und seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der AG LĂ€ndliche Entwicklung in der Reihe „Die Wissenschaft und die Bauern“ publiziert. Hierbei versuchte und versucht Onno Poppinga, dabei in Richtung eines Dialogs zwischen Landwirten und Verbrauchern zu arbeiten. So gab die „AG LĂ€ndliche Entwicklung“ zwischen 1986 und 2009 insgesamt 62 Ausgaben der eigenen Serie „arbeitsergebnisse“ heraus. Seine Schriften entsprachen nicht der gĂ€ngigen Lehrmeinung und galten eher als „heimlich in den MinisterialbĂŒrokratien gelesenes Theorieorgan der Agraropposition“.cite-ref-rosalux-de-10-0[10]

Neben diesen beiden Schwerpunkten bestand die Besonderheit seines Profils darin, dass er drittens ebenso im Bereich Tierhaltung und Tierforschung tĂ€tig war. Nach der Anpachtung der DomĂ€ne Frankenhausen als Versuchsbetrieb der UniversitĂ€t Kassel war er am Aufbau einer Milchvieherde beteiligt.cite-ref-11[11] Zum Schwerpunkt Tierhaltung und hier insbesondere zum Bereich Milchviehhaltung hat er intensiv gearbeitet, vor allem zur Frage der Wirtschaftlichkeit in der Milchviehhaltung und auch nach 2009.cite-ref-12[12] Onno Poppinga betreibt zudem seit 1979 gemeinsam mit seiner Frau eine Pensionspferdehaltung im Nebenerwerb.cite-ref-rosalux-de-10-1[10] Ebenso hatte er bis zu seiner Pension selbst auch MilchkĂŒhe gehalten. Diese Besonderheit wurde schon zu der Zeit seiner Berufung hervorgehoben, wenn es z. B. von dem Architekten Michael Wilkens hieß: „Also der neue Kollege Poppinga sah eher aus wie ein Bauer, und was das Faszinierendste war: der war auch einer.“cite-ref-1-13-0[13]

Wirken ab 2009

Am 1. April 2009cite-ref-interview-dlf-2-2[2] ging Onno Poppinga in den Ruhestand. Seine Professur wurde nicht wiederbesetzt, weshalb Studenten die Ringvorlesung „Agrarpolitik in der Lee(h)re“cite-ref-14[14] organisierten. Der Wegfall des Fachgebietes wurde damit begrĂŒndet, dass dieses einst vom Fachbereich 6 der UniversitĂ€t Kassel nach Witzenhausen gewechselt war und nun eine RĂŒckgabepflicht der Stelle bestĂŒnde.cite-ref-15[15] Gleichzeitig kam es zu der Tendenz, dass der Fachbereich „Ökologische Agrarwissenschaften“ Kassel staatsvertraglich geregeltcite-ref-16[16] stĂ€rker mit der Georg-August-UniversitĂ€t Göttingen kooperierte, welche traditionell wenig mit der ökologischen Landwirtschaft verbunden ist. Zudem gab es in Göttingen eine Professur mit dem Namen „Agrarpolitik“.cite-ref-17[17] Diese ist dort allerdings dem Department fĂŒr Agrarökonomie und Rurale Entwicklung zugeordnet und von einem Ökonomen besetzt. Diese AusprĂ€gung – dass Agrarpolitik als Agrarökonomie verstanden wird und daher auf den Professuren fĂŒr Agrarpolitik seit ausschließlich Professoren bzw. Professorinnen der Agrarökonomie lehren – hat sich seit Jahrzehnten an allen 10 agraruniversitĂ€ren Standorten etabliert.cite-ref-18[18]

FĂŒr Onno Poppinga wurde unter dem Titel „Gegenwind aus Ostfriesland“ nach der Beendigung seiner TĂ€tigkeit ein Buch erstellt. Bernd HĂŒttner bezeichnet den Wissenschaftler in seiner Buchbesprechung als bekannten Linken und als „Partisan unter den Agrarprofessoren“cite-ref-rosalux-de-10-2[10], eine Anspielung auf Wolfgang Abendroth, dem BegrĂŒnder der „Marburger Schule“, die neben der Kölner Schule und Freiburger Schule eine der einflussreichen Schulen in der bundesdeutschen Politikwissenschaft war und sich durch eine explizite Bezugnahme auf die Ideen und Theorien in der Folge von Karl Marx und Friedrich Engels abhob. Insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit den herkömmlichen Auffassungen der an den UniversitĂ€ten vertretenen Agrarökonomik hatten seine TĂ€tigkeit an der UniversitĂ€t Kassel geprĂ€gt. Stellvertretend dafĂŒr steht die von ihm mit initiierte Stellungnahme „Eine Neuorientierung der Agrarpolitik ist notwendig“ als Antwort zu dem 2001 getĂ€tigten Aufruf „Professoren mahnen zur Vernunft in der Agrarpolitik“. Dieser wurde von 44 Agrarökonomen und 1 Agrarökonomin nach dem BSE-Skandal und dem Absetzen des damaligen Agrarministers publiziert und in dieser warnten sie vor „klein und öko“.cite-ref-19[19] In der von Onno Poppinga mit initiierten Stellungnahme hieß es dazu, dass die Warnung der Agrarökonomen vor einer kĂŒnftigen agrarpolitischen Bevorzugung (von z. B. ökologisch ausgerichteten Betrieben) konterkariert wird durch ihre eigene Bevorzugungspolitik. Denn schließlich sind sie Jahrzehnte lang einseitig fĂŒr industrielle Großbetriebe eingetreten, d. h., „In unzĂ€hligen wissenschaftlichen BeirĂ€ten, Gutachten und Forschungsprojekten haben Agrarökonomen das ökonomische Naturgesetz vom ‚Wachsen oder Weichen‘ zum Regulativ erklĂ€rt und damit zu der gegenwĂ€rtigen Sackgasse beigetragen.“cite-ref-20[20] Indem sie so mitverantwortlich sind, dass fĂŒr solch Agrarpolitik die entsprechenden Bedingungen geschaffen wurden, fĂŒhrte das fĂŒr die Landwirte zu der Situation: „Kein Bauer kann es sich mehr leisten, andere als ökonomische Überlegungen zur Richtschnur seiner Produktion zu machen.“cite-ref-21[21]

Poppinga hat sich seit 2009 im Ruhestand weiterhin in die agrarischen Debatten eingemischt. Vor allem im jĂ€hrlich erscheinenden Kritischen Agrarbericht, der vom AgrarBĂŒndnis herausgegeben wird, sowie auf den Seiten des Kasseler Instituts fĂŒr lĂ€ndliche Entwicklung sind seine jĂ€hrlichen BeitrĂ€ge zu aktuellen agrarischen Themen zu finden, insbesondere zum Schwerpunkt Produktion und Markt.cite-ref-22[22]

JĂŒnger stoßen aufgrund der steigenden Preise fĂŒr Betriebsmittel in der Landwirtschaft die Arbeiten zu Strategien einer effizienten Produktion durch Reduzierung des Inputs – im Bereich Milch realisiert als kraftfutterreduzierte Milchviehhaltung – auf Interesse.cite-ref-23[23] Eine Aktualisierung der Analysen zu den Milcherzeugungskosten erfolgten 2022.cite-ref-24[24] Zudem wurden ab 2023 Analysen vom Kasseler Institut fĂŒr lĂ€ndliche Entwicklung e. V. und der UniversitĂ€t Göttingen in dem durch das Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN) gefördertem Forschungsprojekt BioDivMilchplus in Zusammenarbeit mit Milchviehbetrieben aus Norddeutschland durchgefĂŒhrt.cite-ref-25[25]

Ebenso interessieren die jĂŒngeren Bauernproteste und ihre HintergrĂŒnde. 2023 erschien in der WOZ eine vierteilige Artikelserie zu Onno Poppinga und aktuellen Fragen zu den Bauernprotesten, der aktuellen multiplen Krise, dem Ukrainekrieg usw.cite-ref-26[26] Zur aktuellen Situation der Landwirte und den historischen HintergrĂŒnden erschien 2025 der Beitrag "Konversionsstrategien in der Landwirtschaft. Agrarische sozialökologische Transformation und die Landwirte".cite-ref-27[27]

Publikationen (Auswahl)

‱ Politisches Verhalten und Bewusstsein deutscher Bauern und Arbeiter-Bauern, unter besonderer BerĂŒcksichtigung revolutionĂ€rer und gegenrevolutionĂ€rer Bewegungen und AnsĂ€tze. 1973, DNB 751136662 (Dissertation UniversitĂ€t Hohenheim, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 1973, 314, Seiten).
‱ Bauern und Politik, EuropĂ€ische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main und Köln 1975, ISBN 3-434-20077-0.
‱ mit Hans Martin Barth, Hiltraut Roth: Ostfriesland. Biographien aus dem Widerstand, Syndikat Verlag, Frankfurt am Main, 1977, ISBN 3-8108-0024-4.
‱ als Herausgeber: Produktion und LebensverhĂ€ltnisse auf dem Land. Leviathan Sonderheft, 1979.
‱ mit Götz Smidt: Die zwei Wege landwirtschaftlicher Reformen: umweltvertrĂ€gliche Produktion in bĂ€uerlichen Betrieben oder Ausgleichspolitik. ABL Bauernblatt Verlag Rheda-WiedenbrĂŒck, 1985, vierte Auflage 1990.
‱ HintergrĂŒnde der VerdrĂ€ngung von Grundfutter durch Kraftfutter. In: Arbeitsgemeinschaft fĂŒr bĂ€uerliche Landwirtschaft (Hrsg.): Naturschutz durch staatliche Pflege oder bĂ€uerliche Landwirtschaft? ABL Bauernblatt Verlag Rheda-WiedenbrĂŒck, 1987, S. 77–92.
‱ Nicht Wissenschaft oder Politik, sondern Wissenschaft und Politik. In: Hugo Gödde, Dieter Vögelin: FĂŒr eine bĂ€uerliche Landwirtschaft. Materialien zur Tagung, Bielefeld – Bethel, 27.–30.01.1988, S. 1–8.
‱ Wie beweiskrĂ€ftig sind Forschungsergebnisse zum Leguminosenanbau? In: Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft (Hrsg.): Leguminosen – oder wie die Königin des Ackerbaus bei der Wissenschaft in Ungnade fiel, 1991, S. 43–96.
‱ mit Andrea Fink-Kessler, Ulrich HĂ€pke, Anke Schekahn und Gerda Weber: Regionale Lösungen fĂŒr regionale Probleme. VorschlĂ€ge zur Landesagrarpolitik entwickelt an zwei Kreisen in Nordrhein-Westfalen. Arbeitsberichte des Fachbereichs Stadtplanung/Landschaftsplanung Heft A 132, UniversitĂ€t Gesamthochschule Kassel, 1998.
‱ mit Ulf Hahne, Götz Schmidt, Frieder Thomas: Wissenschaftler fĂŒr eine neue Agrarpolitik. Kasseler ErklĂ€rung. In: Jahrbuch fĂŒr Ökologie. Beck MĂŒnchen, 2001, S. 41–46.
‱ mit Frieder Thomas, Elisabeth Hartmann, Rainer Luick: Agrarumweltmaßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland. Abschlussbericht des F+E-Vorhabens: Agrarumweltmaßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland. Analyse der Umsetzung aus der Sicht des Natur-, Umwelt- und Ressourcenschutzes: EffektivitĂ€t, Schwachstellen, weitere Entwicklung. Bundesamt fĂŒr Naturschutz (Hrsg.), Reihe: Naturschutz und biologische Vielfalt, Heft 4, Bonn-Bad Godesberg, 2004.
‱ mit GĂŒnter Biedermann und Inge Weitemeyer: The genetic structure of the population of the black pied lowland breed. In: ZĂŒchtungskunde 77 (1), 2005, S. 3–14.
‱ Der wissenschaftliche Beirat als Sachwalter der Interessen landwirtschaftlicher Großbetriebe (= UniversitĂ€t Kassel, Fachgebiet Landnutzung und Regionale Agrarpolitik: Arbeitsergebnisse 2005-2009, Heft 61), UniversitĂ€t Kassel, Witzenhausen 2006, DNB 980641233.
‱ mit Heiner Gröschner, Karin JĂŒrgens, Frieder Thomas und Michael Wohlgemuth: Bindung der Direktzahlungen an Arbeit statt FlĂ€che – Wirkungen von VorschlĂ€gen zur Reform des Systems der Direktzahlungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik; Kasseler Institut fĂŒr lĂ€ndliche Entwicklung e. V. (Hrsg.), Arbeitsergebnisse 2, 2012.
‱ mit Anneke Jostes: Arbeit richtig bewerten! Eine kritische Analyse zur aktuellen Debatte. Kasseler Institut fĂŒr lĂ€ndliche Entwicklung e. V. (Hrsg.): Arbeitsergebnisse 4, 2013.
‱ mit Karin JĂŒrgens und Urs Sperling: Wirtschaftlichkeit einer MilchviehfĂŒtterung ohne bzw. mit wenig Kraftfutter. Forschungsbericht zur Studie im Auftrag der Internationalen Forschungsgemeinschaft fĂŒr Umweltschutz und UmwelteinflĂŒsse auf Mensch, Tier, Pflanze und Erde e. V. (Langfassung). arbeitsergebnisse 08, Kasseler Institut, 2016.
‱ Alles andere als ein Paradigmenwechsel. Ein kritischer Kommentar zum „Tierwohl“-Gutachten des wissenschaftlichen Beirats fĂŒr Agrarpolitik beim BMEL. In: AgrarBĂŒndnis (Hg.). Landwirtschaft 2016. Der kritische Agrarbericht, AbL-Verlag Hamm S. 162–168.
‱ mit Karin JĂŒrgens, Frieder Thomas, Katharina Bettin und Johannes Isselstein: FĂŒr mehr Artenvielfalt im GrĂŒnland: Die WettbewerbsfĂ€higkeit der kraftfutterreduzierten Milchviehhaltung stĂ€rken! arbeitsergebnisse 14, Kasseler Institut, 2020.
‱ mit Katrin Hirte: Konversionsstrategien in der Landwirtschaft. Agrarische sozialökologische Transformation und die Landwirte. In: Konversion – Wirtschaftsdemokratie fĂŒr den sozialökologischen Umbau, hrsg. von Peter Bartelheimer und Silke Ötsch. Metropolis Verlag Marburg, S. 207–232.

Literatur

‱ „Gegenwind aus Ostfriesland“: bĂ€uerliche Landwirtschaft und Agrarpolitik; ein Buch von und fĂŒr Onno Poppinga, Hamm, ABL-Verlag, 2009, ISBN 978-3-930413-38-6

Weblinks

‱ UniversitĂ€t Kassel: Lehrstuhl
‱ BioDivMilchplus

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Autorenkollektiv: „Gegenwind aus Ostfriesland“: BĂ€uerliche Landwirtschaft und Agrarpolitik. AbL-Verlag Hamm; darin S. 303: "Lebenslauf".
cite-note-interview-dlf-22. ↑ Landwirtschaft als Lebensform, Onno Poppinga im GesprĂ€ch mit Joachim Scholl in Deutschlandradio Kultur vom 30. MĂ€rz 2009
cite-note-2-33. ↑ Poppinga, Onno (1972): Bauern Bauernverband und Gewerkschaften, in: Gewerkschaftliche Monatshefte, Jg. 23, H. 8, S. 484–494.
cite-note-44. ↑ Onno Poppinga: Bauern und Politik. EuropĂ€ische Verlagsanstalt Frankfurt am Main, 1975.
cite-note-0-55. ↑ Jens Flemming: Rezension zu: Onno Poppinga, "Bauern und Politik". In: Archiv fĂŒr Sozialgeschichte, Band 19, 1979, S. 788–789.
cite-note-66. ↑ Autorenkollektiv: „Gegenwind aus Ostfriesland“: bĂ€uerliche Landwirtschaft und Agrarpolitik. AbL-Verlag Hamm; darin S. 303: "Lebenslauf".
cite-note-77. ↑ Onno Poppinga auf der Website der UniversitĂ€t Kassel
cite-note-88. ↑ Autorenkollektiv: „Gegenwind aus Ostfriesland“: BĂ€uerliche Landwirtschaft und Agrarpolitik. AbL-Verlag Hamm; darin S. 11ff.
cite-note-interview-rabe-ralf-99. ↑ Sind Bauern rechts? Der Agrarwissenschaftler Onno Poppinga ĂŒber die IrrtĂŒmer von Marxisten, Wirtschaftsforschern und Bauernvertretern. Interview von Johann Thun. Der Rabe Ralf August/September 2022, S. 15–17. PDF (3,3 MB).
cite-note-rosalux-de-1010. ↑ Onno Poppinga – der Bauern-Professor, Rezension von „Gegenwind aus Ostfriesland“ durch Bernd HĂŒttner auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 21. Dezember 2009.
cite-note-1111. ↑ Onno Poppinga: Milchviehherde in Frankenhausen. In: Archiv zum Workshop: Tierschutz und bĂ€uerliche Landwirtschaft: Tierkomfort oder Tierwohl? 07.10.08, Kassel.
cite-note-1212. ↑ Karin JĂŒrgens, Onno Poppinga, Urs Sperling: Wirtschaftlichkeit einer Milchviehhaltung mit wenig bzw. ohne Kraftfutter. Forschungsbericht zur Studie im Auftrag der Internationalen Forschungsgemeinschaft fĂŒr Umweltschutz und UmwelteinflĂŒsse auf Mensch, Tier, Pflanze und Erde e. V., 2016.
cite-note-1-1313. ↑ Autorenkollektiv: „Gegenwind aus Ostfriesland“: BĂ€uerliche Landwirtschaft und Agrarpolitik. AbL-Verlag Hamm; darin S. 17.
cite-note-1414. ↑ Die gleichnamige Publikation "Agrarpolitik in der Lee(h)re" (hrsg. von Johanna Besier, Katharina Wenzel, Maggi Selle), erschien 2010 im AbL Bauernblatt Verlags-GmbH, Hamm.
cite-note-1515. ↑ Agrarpolitik in der Lee(h)re? Tagungsband zur Ringvorlesung, hrsg. von Johanna Besier, Katharina Wenzel, Maggi Selle, Hannes Schulz, Sven Schmidt, Arne Rost, Hannah Fritsch, ABL-Verlag Hamm, 2010.
cite-note-1616. ↑ Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur Entwicklung der Agrarwissenschaften in Deutschland im Kontext benachbarter FĂ€cher (Gartenbau-, Forst- und ErnĂ€hrungswissenschaften), 2006; hier S. 134–135.
cite-note-1717. ↑ Der friesische Sturkopf. Die Studenten der Agrarwissenschaftlichen FakultĂ€t in Witzenhausen trauern. Ende MĂ€rz geht Poppinga in Rente, Vordenker der Ökolandwirtschaft, und mit ihm der Lehrstuhl. In: taz vom 19. MĂ€rz 2009.
cite-note-1818. ↑ Katrin Hirte: Die deutsche Agrarpolitik und Agrarökonomik. Entstehung und Wandel zweier ambivalenter Disziplinen. Springer Wiesbaden, 2019; dort S. 59ff.
cite-note-1919. ↑ Katrin Hirte: Die deutsche Agrarpolitik und Agrarökonomik. Entstehung und Wandel zweier ambivalenter Disziplinen. Springer Wiesbaden, 2019; dort S. 31ff.
cite-note-2020. ↑ Katrin Hirte: Die deutsche Agrarpolitik und Agrarökonomik. Entstehung und Wandel zweier ambivalenter Disziplinen. Springer Wiesbaden, 2019; dort S. 33.
cite-note-2121. ↑ Heide Inhetveen, Margret Blasche (1983): Frauen in der kleinbĂ€uerlichen Landwirtschaft. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 167. (google.com)
cite-note-2222. ↑ siehe z. B.: Onno Poppinga: Entwicklungen & Trends 2022. KlimaverĂ€nderung, Bodennutzung, Tierhaltung und Wirtschaftlichkeit. In: Der Kritische Agrarbericht 2023, Kapitel 4: Produktion und Markt. AbL-Verlag Hamm, S. 143–159.
cite-note-2323. ↑ Karin JĂŒrgens, Frieder Thomas, Onno Poppinga, Katharina Bettin und Johannes Isselstein: FĂŒr mehr Artenvielfalt im GrĂŒnland: Die WettbewerbsfĂ€higkeit der kraftfutterreduzierten Milchviehhaltung stĂ€rken! arbeitsergebnisse 14, Kasseler Institut, 2020.
cite-note-2424. ↑ Karin JĂŒrgens, Onno Poppinga, Michael Wohlgemuth: Was kostet die Erzeugung von Milch? Aktualisierung der Berechnung der Milcherzeugungskosten auf Basis der INLB-Daten 2020 und Hochrechnung auf das Jahr 2021. Abschlussbericht, Sudie im Auftrag der MEG Milch Board w. V. und des European Milk Board (EMB), 2022.
cite-note-2525. ↑ Karin JĂŒrgens: Projekt seit Januar 2023: Multifunktionale Milchviehhaltungssysteme zum Schutz der GrĂŒnlandbiodiversitĂ€t (Kurztitel BioDivMilchplus). In: Kasseler Institut fĂŒr lĂ€ndliche Entwicklung e. V. 2023, abgerufen am 5. September 2024.
cite-note-2626. ↑ Bettina Dyttrich: Durch den Monat mit Onno Poppinga (Teil 1): Finden Sie Bauernproteste mit grossen Maschinen gut? WOZ - Die Wochenzeitung, 6. April 2023, abgerufen am 5. September 2024 (darin die Links zu den Teilen 2 bis 4,).
cite-note-2727. ↑ mit Katrin Hirte: Konversionsstrategien in der Landwirtschaft. Agrarische sozialökologische Transformation und die Landwirte. In: Konversion – Wirtschaftsdemokratie fĂŒr den sozialökologischen Umbau, hrsg. von Peter Bartelheimer und Silke Ötsch. Metropolis Verlag Marburg, S. 207–232.